Buchbesprechung: Martine Leavitt „My Book of Life by Angel“

22. April 2014

leavitt_angelLesealter 15+(Thienemann-Verlag 2014, 247 Seiten)

Acht Jahre ist es her, dass ich ein Buch von Martine Leavitt gelesen haben: „Mein Leben als Superheld“ erzählte die Geschichte eines Jungen, der seine verschwundene, psychisch kranke Mutter sucht und davon träumt, ein Superheld zu sein. Martine Leavitts neues Jugendbuch trägt den Titel „My Book of Life by Angel“ – so richtig kann man sich darunter nichts vorstellen. Vorab sei aber gesagt, dass es in dem Buch ganz schön zur Sache geht und dass der Versroman einen ernsten Hintergrund hat.

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Buchbesprechung: David Levithan „Letztendlich sind wir dem Universum egal”

06. April 2014

levithan_universumLesealter 15+(Fischer-Verlag 2014, 394 Seiten)

Ein ganz unbekannter Autor ist David Levithan in Jugendbuchkreisen auch hier in Deutschland nicht: Er hat mit John Green den Roman „Will & Will” (auf Deutsch 2012 erschienen) geschrieben, immer wieder auch mit Rachel Cohn zusammen Jugendromane (darunter „Naomi & Ely“) veröffentlicht. Dass er außerdem in den USA eine Reihe herausgibt (einen Imprint von Scholastic Press namens PUSH), in der besondere Werke junger Autoren abgedruckt werden, wusste ich allerdings noch nicht. David Levithan sagt selbst, dass er in seinen Büchern immer das Thema Liebe aufgreifen muss – für „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ hat er dabei auf eine ganz besonders ausgefallene Idee zurückgegriffen.

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Buchbesprechung: Kevin Brooks „Bunker Diary“

28. März 2014

brooks_bunkerLesealter 15+(dtv 2014, 298 Seiten)

Was hat Kevin Brooks über sein neuestes Werk „Bunker Diary“ verlauten lassen? „Auf keinen anderen meiner Romane bin ich – zumindest im Augenblick – so stolz wie auf diesen, das ist sicher.” Nun, man könnte meinen, dass Autoren das immer über ihr letztes Werk sagen oder denken – aber zumindest, das sei vorab schon mal verraten, hat Kevin Brooks mal etwas Neues gewagt. Das sieht man bereits am Buchcover, das sich von dem seiner bisherigen Jugendromane absetzt. Ein stilisierter fensterloser Raum ganz in Grau ist hier zu sehen, dazu Schrift in Weiß und Orange. Sehr puristisch, aber durchaus ein Blickfang …

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Buchbesprechung: Eoin Colfer „WARP – Der Quantenzauberer“

21. März 2014

colfer_warp_1Lesealter 12+(Loewe-Verlag 2014, 347 Seiten)

„Artemis Fowl“ hat das Zeitliche gesegnet – nach acht Bänden (der letzte trug den Titel „Das magische Tor“) war das aber vielleicht auch besser so, bevor sich die Serie gänzlich totläuft. Dass Eoin Colfer weiterhin Kinder- und Jugendbücher schreiben wird, davon war auszugehen, und mit „WARP“ schickt er eine neue Reihe, deren erster Band nun erschienen ist, ins Rennen. Um was es diesmal geht? Um Zeitreisen … Kein neues Thema, aber eines, bei dem ich gespannt war, wie Eoin Colfer es meistern würde.

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Buchbesprechung: John Boyne „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“

14. März 2014

boyne_barnabyLesealter 10+(Fischer-Verlag 2013, 281 Seiten)

John Boyne hat deutlich mehr Bücher geschrieben, als ich von ihm gelesen habe. Um es genau zu sagen: Ich kenne bisher nur „Der Schiffsjunge“, eine packende Neufassung von „Die Meuterei auf der Bounty“, einen Filmklassiker in Jugendbuchform. Wie ich auf „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“ gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr so genau: Wenn ich mich recht erinnere, habe ich eine lobende Rezension über das Buch gelesen. Darüber hinaus fand ich das Cover mit dem fliegenden Kind über den Hochhäusern einfach witzig … Das hat ein wenig was von „Karlsson auf dem Dach“.

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Buchbesprechung: Lara Schützsack „Und auch so bitterkalt“

08. März 2014

schuetzsack_bitterkaltLesealter 14+(Fischer-Verlag 2014, 174 Seiten)

Ein Debütroman, eine neue Autorin. Lara Schützsack dürfte kaum jemand kennen, auch wenn sie bereits für das Drehbuch eines Filmes verantwortlich zeichnet: „Draußen ist Sommer“. Die Autorin lebt in Berlin, hat Vergleichende Literaturwissenschaften studiert und noch ein Drehbuchstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie drangehängt. Außerdem arbeitet sie als Musikberaterin. Was man da macht? Regisseure dabei beraten, welche Musik an bestimmten Stellen von Filmen besonders gut passt … Klingt nach einer interessanten Tätigkeit.

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Buchbesprechung: Anna Kuschnarowa „Djihad Paradise“

14. Februar 2014

kuschnarowa_djihadLesealter 14+(Beltz & Gelberg-Verlag 2013, 413 Seiten)

Der Frage, warum deutsche Jugendliche zum Islam konvertieren, sich dann radikalisieren und schließlich zu Selbstmordattentätern werden, sind schon einige Jugendbuchautoren nachgegangen – sei es in einem Sachbuch, wie Martin Schäuble in „Black Box Dschihad“, oder Agnes Hammer im Jugendroman „Regionalexpress“. Richtig überzeugt hat mich bisher keines dieser Bücher – die Erklärungen, warum Jugendliche radikal werden, blieben mir psychologisch zu oberflächlich und damit zu wenig nachvollziehbar. Sich an das Thema herangewagt hat sich nun auch Anna Kuschnarowa, die nicht nur Jugendbücher schreibt, sondern auch Ägyptologie studiert hat.

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Buchbesprechung: Tamara Bach „Marienbilder“

02. Februar 2014

bach_marienbilderLesealter 15+(Carlsen-Verlag 2014, 134 Seiten)

Einige Jahre war von Tamara Bach nichts im Jugendbuchbereich zu lesen, doch letztes Jahr hat sich die Autorin mit „Was vom Sommer übrig ist“ zurückgemeldet. Ein etwas sperriges Buch war das, aber zugleich auch eines, das gezeigt hat, dass Tamara Bach nicht im Mainstream schwimmt, sondern einen eigenen Stil hat. Dass ein Jahr später nun mit „Marienbilder“ ein neues Buch der Autorin vorliegt, hat mich gefreut, und ich war gespannt auf den neuen Roman.

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Buchbesprechung: Frank M. Reifenberg & Gina Mayer „Die Schattenband legt los!“

23. Januar 2014

reifenberg_schattenbande_1Lesealter 10+(Bloomoon-Verlag 2014, 235 Seiten)

Da haben sich zwei Autoren zusammengetan und ein Buch für Kinder geschrieben: Frank Maria Reifenberg und Gina Mayer. Beide sind sicher einigen Jugendbuchlesern bekannt und waren als Einzelautoren in den letzten Jahren vor allem im Thriller-Metier unterwegs, sie haben aber immer auch noch anderes geschrieben (Gina Mayer z. B. Erwachsenenromane).

Mit „Die Schattenbande legt los!“ beginnt eine Reihe mit vier Kindern als Hauptfiguren, die in Berlin um das Jahr 1930 herum (genau wird das, sofern ich da nichts überlesen habe, nicht benannt) in städtische Abenteuer verwickelt werden. Im Band 1 geht es gleich voll zur Sache: Die Schattenbande wird in einen Mordfall verwickelt.

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Buchbesprechung: Stefanie de Velasco „Tigermilch“

15. Januar 2014

velasco_tigermilchLesealter 15+(Kiepenheuer & Witsch-Verlag 2013, 280 Seiten)

Schickes Cover mit dem Tigermuster, kann man da nur sagen. Man wird darauf allerdings kaum in den Jugendbuchregalen einer Buchhandlung, sondern eher in der Erwachsenenabteilung stoßen. Denn Stefanie de Velascos Erstlingswerk „Tigermilch“ ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen, einem Verlag, der keine Jugendbuchsparte hat, dennoch aber immer wieder Bücher veröffentlicht, die man Jugendlichen empfehlen kann. Stefanie de Velasco, die Autorin, ist übrigens in Oberhausen geboren, lebt nach einem Studium Europäischer Ethnologie und Politikwissenschaft inzwischen aber in Berlin.

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Buchbesprechung: Benjamin Constable „Die drei Leben der Tomomi Ishikawa“

07. Januar 2014

constable_lebenLesealter 15+(script5-Verlag 2013, 383 Seiten)

Es gibt Bücher, an denen man wegen ihres Covers oder wegen ihres Titels vorbeigeht. So war das bei mir auch bei Benjamin Constables Debütroman „Die drei Leben der Tomomi Ishikawa“. Eine Freundin hat mir dann aber begeistert von dem Buch erzählt, so dass es doch noch den Weg zu mir gefunden hat. Benjamin Constable (Jahrgang 1968) hat nicht gerade in jungen Jahren zu schreiben angefangen. Bevor er seinen Weg zur Literatur gefunden hat, hat er schon einiges andere in seinem Leben gemacht: in Bars gearbeitet, Bilder gemalt und in Bands gespielt.

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Buchbesprechung: Hermann Schulz „Warum wir Günter umbringen wollten“

25. Dezember 2013

schulz_guenterLesealter 12+(Aladin-Verlag 2013, 151 Seiten)

Bis 2001 war Hermann Schulz Leiter des Peter-Hammer-Verlags (übrigens in Nachfolge zum früheren Bundespräsidenten Johannes Rau), erst einige Jahre davor hat er angefangen, Kinder- und Jugendbücher zu schreiben. Seit 2001 widmet er sich nur noch dem Schreiben von Büchern, dabei haben die Romane (wie z. B. „Leg nieder dein Herz”, das mir damals gut gefallen hat) meist etwas mit dem Kontinent Afrika zu tun – nicht grundlos: Hermann Schulz wurde als Sohn eines Missionars in Tansania geboren, wuchs aber in Deutschland auf. Dem Kontinent ist er über Reisen, aber auch mit dem Programm des Peter-Hammer-Verlags treu geblieben. Schulz‘ neues Buch „Warum wir Günter umbringen wollten“ thematisiert jedoch etwas ganz anderes: Die Geschichte spielt kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

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Buchbesprechung: Hanna Jansen „Zeit der Krabben“

11. Dezember 2013

jansen_krabbenLesealter 14+(Peter-Hammer-Verlag 2013, 183 Seiten)

Ich war ganz darauf geeicht, dass das neue Buch von Hanna Jansen wie ihr letztes Buch „Herzsteine“ in Afrika spielt, und es hat ein wenig gedauert, bis ich gemerkt habe, dass dem gar nicht so ist. „Zeit der Krabben“ spielt vielmehr auf einer Insel in der Karibik (dazu gleich mehr). Und warum hat das Buch diesen seltsamen Titel? Das hat damit zu tun, dass sich das Drama, das in dem Buch seinen Lauf nimmt, zur Zeit der großen Krabbenwanderung (die Weibchen legen Eier im Meer ab, später wandern die jungen Krabben zurück in die Wälder) abspielt. Für das, was sich in dem Buch abspielt, stellt das eine passende Atmosphäre dar …

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Buchbesprechung: Jesse Andrews „Ich und Earl und das sterbende Mädchen“

05. Dezember 2013

andrews_earl_maedchenLesealter 14+(Verlag Heyne fliegt 2013, 304 Seiten)

Eine Zeitlang waren Leukämie-Bücher besonders in, Bücher mit dem Thema überschwemmten förmlich den Markt – man denke an „Superhero“ von Anthony McCarten oder Sally Nicholls „Wie man unsterblich wird“, um nur zwei zu nennen. Erst kürzlich wurde John Greens „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. All diese Bücher handeln von jungen Menschen, die an Krebs sterben. Auch im Jugendroman des Amerikaners Jesse Andrews geht es um ein Mädchen, das Leukämie hat – also nicht gerade ein neues Thema, das hier jedoch etwas anders aufgegriffen wird.

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Buchbesprechung: Junot Díaz „Und so verlierst du sie“

27. November 2013

diaz_verlierstLesealter 16+(S. Fischer-Verlag 2013, 268 Seiten)

„Der literarische Superstar des Amerikas von Barack Obama“ – das ist doch mal eine Aussage … Zu lesen ist sie auf einem Aufkleber, der sich auf Junot Díaz Kurzgeschichten-Band „Und so verlierst du sie“ befindet. Mal ganz ehrlich: Das ist eine Werbeaussage, die es in sich hat. „Literarischer Superstar“ – klingt das nicht gut und nach „Das muss ich gelesen haben, sonst habe ich was verpasst!“? Und „Amerika von Barack Obama“ – was damit wohl gemeint ist? Dass die Großmacht multikultureller geworden ist, weil sie einen farbigen Präsidenten hat? Dass der amerikanische Staat auch unter Obama unverfroren und nicht gerade auf Grundlage demokratischer Gesetze in den Daten anderer schnüffelt und den Internetverkehr überwacht – darauf wird hier sicher nicht angespielt …

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Buchbesprechung: Philip Pullman „Grimms Märchen“

11. November 2013

pullman_grimmLesealter 10+(Aladin-Verlag 2013, 507 Seiten)

Keine Ahnung, ob Kinder heute eigentlich noch immer so mit den Märchen der Gebrüder Grimm aufwachsen wie ich in meiner Kindheit – wohl eher nicht. Jedenfalls hatten wir vor gut 40 Jahren nicht Benjamin-Blümchen- oder Bibi-Blocksberg-Kassetten (wie meine älteren Kinder), sondern eine Doppel-LP mit den bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm. Seitdem bin ich jedoch nur ab und zu mit den Märchen konfrontiert worden (in Schulbüchern sind seltsamerweise eher unbekannte Märchen abgedruckt), und ein von Shaun Tan illustriertes und von Philip Pullman geschriebenes Märchenbuch war für mich Anlass, mal wieder Märchen zu lesen.

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Buchbesprechung: Tamta Melaschwili „Abzählen“

04. November 2013

melaschwili_abzaehlenLesealter 15+(Unionsverlag 2012, 105 Seiten)

Da hat in diesem Jahr das einzige Jugendbuch, das ich nicht gelesen habe, den Deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen, und im Bericht über die Preisverleihung habe ich versprochen, dass ich eine Buchbesprechung nachholen werde. Dass das von der georgischen Schriftstellerin Tamta Melaschwili geschriebene „Abzählen“ an mir vorbeigegangen ist, hatte seinen Grund: Es ist nicht explizit als Jugendroman veröffentlicht, von daher auch hauptsächlich in den „normalen“ Literaturbeilagen besprochen worden. Dennoch: Nach der Nominierung im März 2013 hätte ich es natürlich lesen sollen …

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Buchbesprechung: Sarah N. Harvey „Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren“

29. Oktober 2013

harvey_t-birdLesealter 13+(dtv 2013, 235 Seiten)

Oh, die Zeit der alten amerikanischen Schlitten … Sicher, man konnte mit einem Ford Thunderbird elegant durch die Gegend cruisen, aber über den Benzinverbrauch sprechen wir mal lieber nicht. Auch wenn man es meinen könnte: Die Kanadierin Sarah N. Harvey hat hier kein Buch über ein Auto oder einen Roadmovie geschrieben, wie man bei dem Titel vermuten könnte. Nein, es geht eigentlich um etwas ganz anderes: um den Großvater eines Jungen, der (gemeint ist natürlich der Großvater) bereits 95 Jahre alt ist, zunehmend schrulliger wird und wohl nicht mehr lange zu leben hat.

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Buchbesprechung: Alina Bronsky „Nenn mich einfach Superheld“

19. Oktober 2013

bronsky_superheldLesealter 15+(Kiepenheuer & Witsch 2013, 238 Seiten)

Mit ihrem Debütroman „Scherbenpark“ hat sich Alina Bronsky einen Namen gemacht. Das eigentlich als Erwachsenenroman veröffentlichte Buch (sofern man solche Kategorien bemühen mag) wurde sogar für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Schaut man Alina Bronskys weitere Bücher an, so bemerkt man, dass sie sich bisher im Zwischenland von Erwachsenen- und Jugendbuch bewegt. In den beiden Bänden der bis dato unvollendeten „Spiegelkind“-Trilogie lag der Schwerpunkt eher bei den Jugendlichen, das neue Buch „Nenn mich einfach Superheld“ dagegen ist wieder eher ein Roman für Erwachsene. Da das Buch jedoch eine jugendliche Hauptfigur hat, lässt es sich durchaus auch von Jugendlichen lesen …

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Buchbesprechung: Nils Mohl „Stadtrandritter“

14. Oktober 2013

mohl_stadtrandritterLesealter 16+(Rowohlt-Verlag 2013, 685 Seiten)

Hui, das Pink und Lila auf dem Cover knallen ganz schön rein, und die Kreuze zeigen auch gleich, welches Überthema Nils Mohls zweiter Band der Stadtrandsaga hat: Stand das mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 ausgezeichnete „Es war einmal Indianerland“ unter dem Oberthema Liebe, so geht es diesmal um den Glauben. Mauser und Edda, die Hauptpersonen aus „Es war einmal Indianerland“ sind diesmal nur Randfiguren, in „Stadtrandritter“ treten zwei neue Figuren ins Rampenlicht, die jedoch ebenfalls in der gleichen Plattenbausiedlung (angelehnt an das Hamburger Jenfeld) leben … Nun, ich war wirklich gespannt auf Nils Mohls neues Werk.

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