Buchbesprechung: Jenny Downham “Bevor ich sterbe”

Cover DownhamLesealter 14+(cbj-Verlag 2008, 318 Seiten)

Das ist das vierte Buch über Leukämie, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Als hätte ein heimlicher Tippgeber die Information an Jugendbuchautoren weitergeben, dass das ein spannendes Thema sei … Ich glaube, mein Bedarf an Büchern zu diesem Thema, ist erst einmal gedeckt. Allerdings sind alle vier Bücher (neben dem vorliegenden Roman: “Superhero” von Anthony McCarten, “Wie man unsterblich wird” von Sally Nicholls und schließlich “Wie ich zum Besten Schlagzeuger der Welt wurde – und warum” von Jordan Sonnenblick) wirklich gut – die Engländerin Jenny Downham macht da mit ihrem Erstlingswerk “Bevor ich sterbe” (das sei vorab gesagt) keine Ausnahme.

Inhalt:

Tessa ist 15 Jahre alt und seit knapp vier Jahren an Leukämie erkrankt. Das Mädchen hat alle möglichen Strahlungsbehandlungen hinter sich, bis Tessa und ihre Eltern beschließen, es mit natürlichen Behandlungsmethoden zu versuchen – doch die Krankheit lässt sich nicht aufhalten und schreitet fort. Es verdichtet sich langsam, dass Tessa nicht mehr lange zu leben hat …

In Tessa reift der Plan heran, in ihrem kurzen Leben noch etwas erleben zu wollen, und so erstellt sie eine Liste von zehn Dingen, die sie vor ihrem Tod noch umsetzen möchte. Und alles sind mehr oder weniger grenzwertige Erfahrungen: Mit einem Jungen schlafen, gehört dazu, ebenso wie an einem Tag zu allem, was andere von ihr möchten, Ja zu sagen, aber auch ein Ladendiebstahl und das Ausprobieren von Drogen. Unterstützt wird sie bei diesen Dingen von ihrer Freundin Zoey.

Ihre Eltern – vor allem ihren Vater, denn ihre Mutter hat vor ein paar Jahren die Familie wegen eines anderen verlassen und ist deswegen selten greifbar – hält Tessa mit diesen Dingen ganz schön auf Trab. Tessas Vater weiß manchmal nicht mehr, wie er mit seiner Tochter zurecht kommen soll. Außerdem geht bei manchen von Tessas Vorhaben einiges schief: Sie wird beim Ladendiebstahl erwischt, und das erste Mal Sex mit einem Jungen ist alles andere als schön.

Bewertung:

“Bevor ich sterbe” ist nicht immer ein angenehm zu lesendes Buch – dafür ist das Thema, dass ein junges Mädchen bald sterben wird, zu traurig. Doch Jenny Downham gelingt ebenso wie den anderen Autoren, die sich des Themas Leukämie angenommen haben, die richtige Mischung aus Traurigkeit und Lebensfreude.

Die Idee mit der Liste der zehn wichtigen Dinge, die man noch zu erledigen hat, ist nicht neu – sie findet sich in fast allen Büchern zu diesem Thema in jeweils leicht abgewandelter Form. Und so war ich am Anfang des Buches auch etwas enttäuscht, dass “Bevor ich sterbe” ein ähnliches Muster zu haben schien, wie man es aus anderen Jugendbüchern kennt. Doch glücklicherweise wandelt Tessa ihr Vorhaben im Laufe des Buches ab, und vieles kommt anders als gedacht und geplant. Und je weiter man in Jenny Downhams Buch kommt, umso unwichtiger wird diese Liste und umso mehr wird man von dem Buch in Bann geschlagen.

Tessa, aber auch viele anderen Figuren in dem Buch werden zu kleinen Helden, die am Schicksal des Mädchens wachsen, sich als tapfer erweisen und nicht unterkriegen lassen. Seine Stärken hat das Buch eindeutig am Ende, wo sich alles zuspitzt. Hier nicht in eine kitschige und plumpe Gefühlsduseligkeit abgerutscht zu sein, ist Jenny Downham hervorragend geglückt.

Überhaupt ist das Buch einfach gut geschrieben. Man kann sich in die Figuren hineinversetzen (auch wenn man vielleicht die ein oder andere Verhaltensweise von Tessa nicht so ganz nachvollziehen kann), Jenny Downhams Schreibstil ist dem Thema angemessen und vor allem die letzten Seiten des Buches sind ein literarischer Genuss, auch wenn man dabei durchaus Tränen vergießen mag. Aber genau solche Spannungsfelder machen gute Jugendbücher aus …

Fazit:

5 von 5 Punkten. Dass das Thema Leukämie bei Jugendbüchern inzwischen etwas überstrapaziert ist, kann man Jenny Donwham nicht direkt vorwerfen, sind die Bücher doch in etwa zeitgleich geschrieben worden. Auch wenn einem vieles in dem Buch aus den anderen “Leukämie-Büchern” bekannt vorkommt, so schafft es Jenny Downham, dem Thema doch ihren eigenen Stempel aufzudrücken.

“Bevor ich sterbe” gehört ohne Zweifel zu den Aushängestücken guter Jugendliteratur. Das Buch ist einfühlsam geschrieben, vermittelt trotz des schwierigen Themas auch so etwas wie Lebensfreude, driftet nicht in Kitsch ab, sondern zeigt in Ansätzen durchaus auch Witz. Die ganze Spannbreite der Gefühle hat darin Platz – besser kann man sich dem Thema nicht nähern.

Gäbe es nicht schon die ganzen anderen Bücher zu dem Thema Leukämie, könnte man von “Bevor ich sterbe” als einem Highlight sprechen – doch so hat sich das Buch leider mit der harten Konkurrenz (allen voran Anthony McCartens “Superhero”, meinem Favoriten der letzten 12 Monate) zu stellen. Doch “Bevor ich sterbe” kann sich durchaus daran messen, ohne unterzugehen. Jenny Downham ist alles in allem ein tolles Buch gelungen!

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(Ulf Cronenberg, 29.09.2008)

P.S.: Die Altersangabe von cbj mit 12 Jahren halte ich übrigens für sehr gewagt. Ich würde das Buch eher ab 14 Jahren empfehlen.

P.P.S: Kleiner Tipp noch: Wer “Bevor ich sterbe” toll fand, der sollte sich mal Gayle Formans “Wenn ich bleibe” anschauen. Die Buchbesprechung dazu findet ihr hier.

Lektüretipp für Lehrer!

“Bevor ich sterbe” ist durchaus ein für den Deutschunterricht geeignetes Buch. Das Thema ist schwierig, aber gerade aufgrund der tragischen Geschichte kann man mit Schülern ab der 9. Klasse sicher über vieles diskutieren – nicht nur über den Sinn des Lebens und über Lebensfreude. Durch die Liste der Dinge, die Tessa noch erleben möchte, bringt das Buch viele andere Themen für eine inhaltliche Auseinandersetzung ein: Beziehung, Drogen, Krankheit, Tod, etc. Und von literarischer Seite ist Jenny Downhams Buch über jeden Zweifel erhaben und durchaus der Verwendung im Deutschunterricht würdig.

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51 Antworten zu “Buchbesprechung: Jenny Downham “Bevor ich sterbe””

  1. Mimi sagt:

    Dieses Buch ist interessant, aber auch traurig. Ich finde es sehr gut, dass Jenny Downham dieses Buch geschrieben hat. Ich gebe diesem Buch 10 von 10 Punkten.

  2. Tutulla sagt:

    Danke für deine Buchbesprechung. Ich kann dir nur zustimmen. Jenny Downham gelingt eine gute Mischung aus tragischem Schicksal und Lebensfreude, ohne theatralisch zu wirken. Ich bin mir noch nicht schlüssig, ob ich es für den Schulunterricht empfehlen soll. Ich finde es ganz schön komplex mit den vielen Themen, die es anreißt. Und es ist auch ganz schön dick für eine Schulklasse.

  3. kindchen sagt:

    Das Buch hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen, doch ich finde nicht dass es für eine Schulklasse geeignet ist, da es Szenen enthält, die das Buch selbst zwar spannender machen, aber meiner Meinung nach nicht in ein Klassenzimmer gehören.

  4. Nadine sagt:

    Ich muss sagen, ich finde das Buch gut – vor allem weil ich mich mit dieser Person in diesen Buch sehr zusammenfinden kann, weil ich selber vor 2 Jahren an einer Art von Leukämie erkrankt bin und selbst weiß, wie schwer der Kampf gegen diese Krankheit ist.

  5. Desii sagt:

    Hmm … Dieses Buch ist das beste, das ich je gelesen habe. Man lernt durch dieses Buch, auch die kleinen Dinge des Lebens wahrzunehmen.
    Einfach Schön!

  6. Julia sagt:

    Mir (15 Jahre) hat das Buch sehr gut gefallen. Mir persönlich hat die Buchbesprechung auch gut gefallen, und ich stimme zu, dass eine Altersgrenze ab 14 Jahren besser passen würde.
    Ich selbst gehe in die 9. Klasse und ich finde nicht, wie oben in einem Kommentar erwähnt wurde, dass die vielen Themen, die angesprochen werden (Sex, Drogen, Liebe), im Klassenzimmer zu “dick” seien. Es kommt aber immer darauf an, wie Schüler darauf regieren. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, mit meiner Klasse dieses Buch zu lesen, da wir sehr aufgeschlossen für solche Themen sind.
    Außerdem finde ich es gut, dass Themen wie “der Sinn des Lebens” oder “Lebensfreude” angesprochen werden. Das wird bei uns Jugendlichen leider immer mehr vergessen.

  7. Lisa sagt:

    Ich finde das Buch einfach toll und traurig.
    Ich bin beeindruckt von Tessa, wie stark sie ist in ihrer letzten Lebenszeit und die übrige Zeit noch so mit den DIngen nutzt, die sie schon immer tun wollte. Ich finde das Buch wird vor allem am Ende, da wo Tessa nicht mehr reden kann, sehr gefühlvoll, was ich daran merke, dass ich anfing zu weinen. Wenn man diesen Buch gelesen hat, merkt man einfach, wie glücklich man sein kann, wenn man gesund ist, und dass man, wenn man krank ist, niemals aufgeben sollte. Doch man merkt eben so, wie wichtig gute Freunde und Familie in so einer schlimmen Situation sind. Aber auch der Sinn des Lebens ist gut dargestellt. Und wie schwer es fällt, etwas /jemanden loszulassen.
    Es lohnt sich echt, das Buch zu lesen.

  8. Sarah sagt:

    Das Buch ist wunderschön und sehr traurig. Es ist sehr emotional und auch an manchen Stellen lustig und humorvoll. Aber am traurigsten fand ich die Stelle, wo Tessa starb und ihr Bruder so verzweifelt ist. “Bevor ich sterbe” ist mein Lieblingsbuch geworden, weil es sehr realistisch geschrieben ist, unter die Haut geht und alles so gut ausgedrückt. Ich hatte viele Tränen in den Augen, aber es zeigt, dass nicht alles ein Happy-End hat. Es ist sehr wichtig, dass man in so einer Situation sehr starke Freunde hat, die zu einem halten und nicht nur aus Mitleid bei einem sind. Tessa ist in meinen Augen mein Vorbild, so wie sie das Ganze durchgestanden hat, aber man leider nichts mehr machen konnte.
    Ich gebe 10 von 10 Punkten. Das Buch ist sehr traurig, aber es ist sehr schön und gefühlvoll.

  9. Lea sagt:

    Ich finde das Buch ist sehr schön und supertraurig. Außerdem finde ich, dass Tessa einem zeigt, wie man sein Leben leben kann, auch wenn man nicht mehr lange auf der Welt sein wird. Sie gibt nicht auf, und das finde ich sehr bemerkenswert.
    Ich hab das Buch schon ein paar Mal weiterempfohlen und es ist immer gut angekommen!

  10. Mia sagt:

    Ich finde das Buch auch sehr schön … :) Es ist das beste Buch, das ich bisher gelesen habe!
    Meine Freundin hat es mir empfohlen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Am liebsten hätte ich noch weitergelesen … An manchen Textstellen habe ich sogar geweint – vor allem als Tessa gestorben ist.
    Im Moment arbeite ich an einer Buchvorstellung für die Schule.

  11. Sevgi sagt:

    Ich kann zu diesem Buch nur sagen: Wooooooow! Ich hab es wirklich in acht Stunden durchgelesen. Es ist fesselnd geschrieben, und ich finde es wirklich faszinierend, wie Jenny Downham mit dem Thema umgeht. Sie hat es wirklich respektvoll behandelt und hat das Buch nicht kitschig geschrieben, sondern so, dass man über das Thema nachdenkt und einem klar wird, was man im Leben eigentlich hat und dass man jede Minute im Leben genießen sollte, weil es sehr schnell zu Ende gehen kann.
    Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen. Es ist sehr interessant, das Leben mal aus einer anderen Perspektive zu sehen – aus der Perspektive eines Mädchens, das weiß, dass es sterben wird, das leben in vollen Zügen genießt und sich von nichts und niemandem runterreißen lässt. Ich habe am Ende auch geweint … :(
    Ich kann wirklich nur sagen: Lest das Buch!

  12. Christina sagt:

    Ich finde dieses Buch richtig gut!

  13. Mara sagt:

    Wow, eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe.
    Unglaublich traurig, wunderschön, aber auch realistisch.
    Außerdem verschönt es die heutige Jugend (ich gehöre selbst dazu) nicht so, wie viele andere (Jugend-)Bücher es tun, in denen Sex, Drogen, Verbotenes, aber auch der Tod selten ein Thema sind.
    Ich würde es nicht gerne im Deutschunterricht lesen, allerdings nicht wegen der “brisanten” Themen, sondern weil ich alle paar Seiten, besonders am Ende, sowie bei den Szenen zwischen Tessa und Adam ganz krass heulen musste.

  14. Pia sagt:

    Ich hab noch nie so geweint, wie bei diesem Buch … Einfach toll geschrieben!

  15. Sandra sagt:

    Ich bin noch am Lesen und ich habe bis jetzt schon an einigen Textstellen geweint. Ich lese dieses Buch auch für die Schule …

    @ Mia: Hast du deine Präsentation schon gehabt? Wie ist sie gelaufen? Hast du ein passendes Video dazu gefunden? Ich finde nämlich keines und wäre dir unendlich dankbar, wenn du mir deines verraten könntest?!

    Das Buch ist echt gut. Aber ich habe nur sehr wenig über den Autor gefunden.

    Welche Stelle könnte ich denn in der Schule vorlesen? Welche fandet ihr am berührendsten?

    Danke für die Antworten!

    Liebe Grüße

  16. Isabella sagt:

    Hallo zusammen.
    Ich habe eine Frage: Ich gehe in die 8. Klasse und würde das Buch gerne in einem Referat vorstellen. Ist das Buch dafür geeignet oder eher nicht?
    Ich würde mich über eine Antwort freuen.
    Schöne Weihnachten!

  17. lilli sagt:

    Ich finde, dass Buch sehr einfühlsam und traurig, aber nur an manchen Stellen. Am Anfang ist es noch spannend, aber in Mitten des Buches wird es – Entschuldigung, wenn ich das jetzt sage – langweilig … Natürlich kann einem Leben eines bald sterbenden Menschens nicht mehr allzu viel passieren, aber trotzdem mehr Spannung und mehr traurige Stellen hätten nicht geschadet.
    Tessa ist, finde ich sehr stark, im Bezug, auf den Tod, der sie erwartet. Ich würde ja wenn ich an ihrer Stelle wäre, nicht mehr leben wollen. Sie versucht das Leben eigentlich noch, so gut sie kann, zu leben. Deswegen macht sie ja die 10 Sachen auf ihrer Liste, die sie vor ihrem Tod noch erledigen will.
    Der Schluss ist ein bisschen komisch und sehr kompliziert zu verstehen. Irgendwie sind am Schluss so viele Beispiele von irgendwas, das man nicht versteht. Man hätte auch noch etwas von Adam, Mum, Dad erzählen sollen, wie sie da so am “Sterbebett” bei Tessa gestanden haben. Und der Tod hätte nicht so plötzlich eintreten sollen. Tessa sollte noch etwas gesagt haben.
    Das sind jetzt viele negative Kommentare und ich würde mich freuen wenn irgendwer ein Kommentar dazu abgibt.

  18. Sabrina sagt:

    Ich finde das Buch einfach toll! Auch wie Jenny Downham mit dem Thema Leukämie so umgegangen ist, dass “Tessa” es ja eigentlich gar nicht so schlimm fand mit dem “Sterben”.
    Nur der Schluss hätte, wie ich finde, ein bisschen klarer sein können.
    Aber insgesamt finde ich das Buch sehr sehr gut!

  19. Wandda sagt:

    Hey,
    ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Ich finde es einfach wunderbar, es ist erstaunlich, wie Tessa mit ihrer Situation weiterkommt, und wenn man so liest, was sie nur mal so denkt: Das ist fastzinierend.
    Adam, Cal und ihr Vater tun mir schrecklich leid, besonders weil Cal noch so klein ist und schon mitansehen muss, wie seine Schwester langsam stirbt. Das ist sehr traurig, ich musste oft weinen, und ich werde demnächst eine Buchvorstellung über dieses Buch halten …

  20. -m- sagt:

    Hey,
    also wir haben das Buch in der 10. Klasse im Reli-Unterricht zum Thema Tod gelesen, und ich finde es sehr passend. Es regt zum Nachdenken an und gibt viel Stoff zum Diskutieren.
    Auf jeden Fall ein sehr gutes Buch, das man immer weiterempfehlen kann. Es ist gut und packend geschrieben und zieht einen mit in die Geschichte, gleichzeitig ist es so realistisch wie fast kein Jugendbuch. Nirgendwo wird etwas verschönt dargestellt, und dass man manche Textstellen nicht versteht, macht es nur noch realistischer.

  21. Catha sagt:

    Dieses Buch hat sich auch zu einem meiner Lieblingsbücher entwickelt. Ich arbeite ebenfalls an einer Buchpräsentation, allerdings für die 13. Klasse. Ich finde eigentlich nicht, dass das Buch ein typisches Jugendbuch ist, dass vor allem die Szenen, in denen Tessa Symbole in der Natur sieht und auch am Ende, wo sie nur noch fähig ist, Gedankenfetzen zu greifen (weswegen ich den Vorschlag, das Ende “spannender” zu gestalten auch sinnlos finde, da es, wenn Tessa mehr von ihrer Umwelt wahrnehmen würde, an Authentizität verlieren würde – das wäre schade) ein wenig “Reife” erfordern, wie man auch an den Kommentaren sehen kann.
    Wirklich ein gutes Buch, bei dem man weinen kann und vor allem auch aufgrund des Ich-Erzählers am Ende das Gefühl hat, jemanden verloren zu haben.

  22. Tanja sagt:

    Hey ihr =)
    An alle, die dieses Buch für ein Referat benutzen … Es eignet sich sehr gut, und für die Klasse ist es sehr interessant. Ich habe meine GFS darüber gehalten und habe ein 1,3 bekommen … :D
    Ich habe anfangs den Inhalt vorgetragen, und dann habe ich die Klasse gefragt, was die Schüler machen würden, wenn sie nur noch ein paar Monate zu leben hätten …
    Die Lehrerin war ganz begeistert und sie ist normalerweise sehr streng (ich gehe in die 9. Klasse).
    An alle, die jünger als 14 sind, möchte ich sagen, dass sie das Buch eher nicht für ein Referat verwenden sollten – es ist doch sehr anspruchsvoll.
    Das Buch ist weiterzuempfehlen!

  23. Nicole sagt:

    Ich muss das Buch auch vorstellen, aber nur schriftlich mit einer Inhaltsangabe.
    Das Ende hätte ein bisschen deutlicher sein können, aber traurig war es auf jeden Fall. Ich bin jetzt 15 und ich würde das Buch ab 15 Jahren empfehlen.

  24. Alina sagt:

    Hallo :)
    ich liebe dieses Buch, ich habe es vor langer Zeit gelesen, und jetzt muss ich am Freitag eine Buchvorstellung halten. Deshalb habe ich mir gedacht: Nehme ich dieses Buch. Allerdings weiß ich den genauen Inhalt des Buches nicht mehr und eine passende Stelle zum Vorlesen habe ich auch noch nicht :/ Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir da helfen könntet!
    Tausend Dank schon mal im Voraus! Ich zähl’ auf euch … ;)

  25. Lea! sagt:

    Ich mag das Buch total! :) Die Geschichte ist zwar traurig, aber ich finde es spannend, weil man nie wirklich weiß, was Tessa am nächsten Tag macht! Besonders gefällt mir, wenn sie genauestens beschreibt, was sie macht! Das Buch ist echt empfehlenswert! :)
    Bald habe ich von der Schule aus eine Buchvorstellung zu machen! Ich hoffe, es wird eine gute Note – wenn ja, dann danke an Jenny Downham!
    :-*

  26. Nina sagt:

    Das Buch ist wirklich mehr als langweilig.

  27. Lisa sagt:

    Ich hab das Buch gelesen und ich bin total überbewältigt!!!
    Innerhalb von 3 Tagen war ich damit durch, weil mich das Buch so gefesselt hat.
    Es ist zwar total traurig, ich bin ehrlich. ich habe am Ende auch geweint, aber es ist so toll geschrieben – ich kann es wirklich nur empfehlen. :-)

  28. Anni sagt:

    “Bevor ich sterbe” ist das allerbeste Buch, das ich je gelesen habe. Es verdeutlicht die Lage von Tessa und ihren Freunden perfekt!
    Ich würde mich wirklich freuen, wenn ich ein ähnliches Buch finden könnte.
    200.000.000 von 100 Punkten … ;)

  29. Japsy sagt:

    Ich kenne kein besseres Buch als “Bevor ich sterbe”. Ich habe das Buch seit zwei Tagen fertig und muss dauernd daran denken. Ich fände es toll, wenn es noch einen Film dazu gäbe. Das Buch zeigt, dass selbstverständliche Dinge doch etwas Besonderes sind (Tessa will noch eine Tasse Tee). Ich würde das Buch jedem empfehlen! Taschentücher bereithalten!

  30. Vanessa sagt:

    Ich finde das Buch unglaublich gut. Ich lese eigentlich nicht gerne, aber das Buch hier habe ich gerne gelesen. Geil wäre es, wenn das Buch verfilmt würde … :)

  31. Nina=) sagt:

    Eben bin ich mit dem Buch fertig geworden und hatte auch ein paar Tränen in den Augen. Ich bin 19 Jahre alt und habe mich während des Lesens immer wieder gefragt, was ich in solch einer Situation machen würde – ob ich genauso leben würde oder ob mir die Angst vor einem baldigen Tod die Lebensfreude nehmen würde.
    Was ich auch wunderbar an dem Buch finde, ist, dass nicht nur der Tod dargestellt wird, sondern (durch Zoeys Schwangerschaft) auch das neu beginnende Leben. Ein wirklich schönes Buch zum Nachdenken und Philosophieren, bis man sich nicht mehr weiter traut.
    Auch den Schluss finde ich gut geschrieben. Man spürt eine Art Spannungsbogen, vergleichbar mit einem letzten Atemzug von Tessa, bevor dann alles “vorbei” ist und man sich glücklich schätzt, gesund sein zu können, und gleichzeitig Tessas Mut bewundern kann.

    Absolut empfehlenswert für Leute, die gerne lesen, sich auch über gelesene Bücher Gedanken machen wollen/können und etwas für sich mitnehmen möchten … :-)

  32. Honey (: sagt:

    Ich hab das Buch gelesen und bin sehr berührt von der Geschichte. Ich finde es an manchen Stellen sehr traurig und sehr berührend.
    In der Schule würde ich es lieber nicht lesen. Zumindestens nicht in meiner Klasse.
    Aber das Buch ist echt gut geschrieben!

  33. Nati sagt:

    Das Buch ist wirklich klasse, sehr ergreifend. Es ist eines der wenigen Bücher, bei denen ich (teilweise) weinen musste. Und ich lese viel.

  34. taylor97 sagt:

    Ich fand das Buch toll und las es in 5 Tagen! Deshalb stelle ich es auch in der Schule bei einer Buchvorstellung vor. Weinen musste ich nicht, aber es war teilweise wirklich sehr ergreifend. Ich lese im Verhältnis zu manchen Mitschülern viel und fand das Buch echt gut. Eines der besten, die ich je gelesen hab.
    P. S.: Ich bin fast 14 Jahre alt und denke, dass man das Buch auch schon mit 12 Jahren lesen kann.

  35. Vicky sagt:

    Ich (15) habe noch nie so ein spannendes und zugleich auch trauriges Buch gelesen. Ich finde, in diesem Buch werden wichtige Themen rübergebracht und man erfährt, was wahre Liebe ist. Man bekommt einen Einblick in eine andere Welt, in ein Leben, mit dem man sich abfinden muss, ein Schicksal. Für z. B. 12-Jährige ist das Buch vielleicht etwas zu hart – es kommt darauf an, wie man entwickelt ist. Manche der etwas Jüngeren verstehen vielleicht auch noch nicht, wie ernst das Thema des Buches ist.
    Nichtsdestotrotz, finde ich, geht Tessa mit ihrer Krankheit erstaunlich gut um. Als ich die letzten Seiten des Buches gelesen habe, musste ich weinen – das hat vorher noch kein Buch bei mir geschafft. Dieses Buch fesselt einfach, ich werde wahrscheinlich noch Monate oder Jahre darüber nachdenken, es lässt einen einfach nicht los.

  36. Amely sagt:

    Hey! Zuerst wünsche ich allen ein frohes neues und vor allem gesundes Jahr 2011!
    Ich bin gerade bei meiner Recherche nach Informationen auf diese Website gestoßen und wollte auch einfach mal mein Kommentar abgeben. Mir wurde das Buch von einer Freundin empfohlen und ich muss sagen, dass ich ihr echt dankbar dafür bin. Ich wurde selbst schon mit dem Tod konfrontiert, und umso beeindruckender und bewundernswerter fand ich es, wie Tessa damit umgegangen ist. Zuerst ist sie zu nichts zu bewegen, und später merkt man, wie sie die kleinsten Dinge erlebt, und so sollte man ebenfalls Freude an ihnen finden. Denn selbst kleine Dinge können das Leben lebenswert machen …
    Ich würde das Buch ab 14 Jahren empfehlen, da es doch schwer wiegt, stimme aber auch Vicky zu, dass es meist darauf ankommt, wie weit entwickelt eine Person ist.
    Ich fand es gerade interessant zu sehen, wie viele dieses Buch in der Schule vorstellen wollen und genau ein solcher Buchvortrag ist der Grund dafür, dass ich überhaupt auf dieser Seite gelandet bin. Ich denke, das mit der Einleitung, der Gliederung und der Wiedergabe des Inhalts habe ich bereits ganz gut hinbekommen, vielmehr scheinen aber die Informationen über Jenny Downham ein Problem darzustellen. Es wäre nett, wenn sich jemand mit Informationen melden könnte. Liebe Grüße, Amely (16)

  37. Ulf Cronenberg sagt:

    Sehr viel mehr als im Wikipedia-Artikel gibt es wohl über Jenny Downham nicht herauszufinden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jenny_Downham

    Zwei kurze Interviews auf Englisch gibt es noch hier:
    http://www.teenreads.com/authors/au-downham-jenny.asp
    http://www.nytimes.com/2007/10/14/books/review/interview-downham.html

    Und hier findet man noch ein paar Infos:
    http://www.bookbrowse.com/biographies/index.cfm?author_number=1486

  38. Lana sagt:

    Also, das Buch ist echt großartig! Ich konnte gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen, zumal es auch wirklich zum Nachdenken anregt. Aber es ist auch echt traurig, besonders am Ende die Sterbeszene – einfach super geschrieben, man konnte sich richtig in die Lage reinversetzen; ich muss ehrlich zugeben, dass ich echt total geheult habe … :D
    Ich kann das Buch nur empfehlen!
    Aber jetzt zu meinem eigentlichen Problem:
    Ich muss kurzfristig eine Buchvorstellung über das Buch halten und habe leider keine Zeit, das Buch ein zweites Mal zu lesen. Hat hier jemand vielleicht ein Referat über das Buch gehalten (bzw. eine Buchvorstellung) und kann mir ein paar Sachen zum Nachlesen schicken? Oder hat jemand das Buch schon öfters gelesen und; kann mir die wichtigsten Sachen auf einem Schlag noch mal so sagen? Wäre echt super lieb! :)
    Meine Adresse: lana.fenske (at) hotmail (punkt) com

  39. Katharina sagt:

    Ich (13) habe dieses Buch auch für den Deutschunterricht gelesen und kann euch nur zustimmen: Es ist sehr bewegend und man sieht mal, dass nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.
    Eure Kommentare haben mir echt weitergeholfen … :-)

  40. susanna sagt:

    Hey, ihr Lieben! :)
    Ich habe bald meine Literaturprüfung und wollte fragen, ob mir jemand den Lebenslauf (Daten und Werke von Jenny Downham) besorgen könnte. Wenn ihr eine Homepage kennt, dann hinterlegt hier doch den Link. Ich finde nichts wirklich Spannendes … :p
    Liebe Grüße.

  41. Sandra sagt:

    Ich habe dieses Buch schon vor einiger Zeit gelesen, und jetzt nach zwei Jahren schon zum 4. Mal. Ich finde es aber nach dem 4. Mal genau so interessant wie beim ersten Mal. Es hat alles drin, was ein Buch braucht: Spannung, Trotz, Trauer und Verzweiflung, ebenso wie Humor! Ich finde dieses Buch spitze!!

  42. Engel haben keinen Hunger sagt:

    Ich habe das Buch gelesen, als ich Depressionen hatte – zwar weiß ich, dass mich so ein Buch immer wieder runterzieht, aber es hat mir neuen Mut gegeben.
    Einzelne humorvolle Aussagen, Trauer … Man konnte sich in jedes kleinste Gefühl oder in jeden Gedanken reinversetzen.
    Ich liebe dieses Buch.

  43. Amaya sagt:

    Also, wir haben das Buch im Schulunterricht gelesen, und ich muss sagen, dass es sich wirklich dazu eignet. (Wir sind eine 9. Klasse.) Es erschien mir sehr praktisch, dass es so viele Themen anreißt. Wir haben lange über diese Dinge diskutiert, so dass die Deutschstunden kürzer erschienen als sonst.
    An sich finde ich das Buch einfach nur toll. Das Ende ist sehr gut geworden, anders als ich es zunächst erwartet hatte. Jenny Downham weiß, wie man Leute zum Weinen kriegt … ;D
    LG, Amaya

  44. Patricia sagt:

    *schnief* … Vor ein paar Minuten bin ich mit dem Buch fertig geworden. Ich finde es klasse!!! Es wird einem bewusst, dass man so viele schöne Dinge im Leben einfach für selbstverständlich hält, obwohl sie es gar nicht sind. Ich selbst habe eine 10 Jahre jüngere Schwester. Mir fällt es oft schwer, nett zu ihr zu sein. Jetzt sehe ich das anders. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich sie in den Arm nehmen und ihr sagen, dass ich sie lieb hab!
    Ganz liebe Grüsse
    Patricia (19 Jahre)

  45. Anna sagt:

    Das Buch ist klasse! Ich hab es drei Mal gelesen! Das erste Mal vor 3 Jahren, dann dieses Jahr zweimal. Ich bin dieses Jahr ebenfalls an Krebs erkrankt (aber zum Glück auch wieder geheilt … :) ), und als ich es das zweite Mal gelesen habe, habe ich so vieles besser nachvollziehen können und auch ist mir viel mehr aufgefallen, das man sonst einfach überliest (vielleicht auch, weil man es nicht lesen will …)! Also, das Bbuch ist klasse, weil es einfach detailgetreu ist und, ja, einfach super ist … ;)
    LG, Anna (15 Jahre)

  46. Clarissa sagt:

    Wirklich eine wunderbar geschriebene Rezension!
    Ich persönlich kenne das Buch noch nicht, finde aber solche Lektüren sollten prinzipiell mehr Beachtung in der Schule finden. Daher finde ich es super, dass du es als “Lektüretipp für Lehrer” gekennzeichnet hast … :)
    Insgesamt sollten meiner Meinung nach unterschiedlichere Thematiken im Deutschunterricht behandelt werden, auch wenn es bereits einige gute Bücher in der Schule gibt (z.B. diesehier).
    Ich werd mich bestimmt bald mal dem Buch widmen. :)
    LG, Clarry

  47. Flori sagt:

    Obwohl ich ein Junge bin und das Buch eigentlich mehr für Mädchen/Frauen geschrieben wurde, fand ich es super! Klasse geschrieben und mal was zum Nachdenken! :D
    LG, Florian A. (15 Jahre)

  48. Mücke sagt:

    Nachdem ich das Buch gelesen habe, war mir erstmal komisch zumute. Wie auch schon einige gesagt haben, erschienen Dinge, die für uns so selbstverständlich sind, dort als etwas Besonderes … Es ist beängstigend , dass man so viel verlieren kann und man merkt je kränker sie wird, desto detaillierter werden die Beschreibungen ihrer Umwelt …
    Mir hat es jedenfalls für den Moment gezeigt, wie glücklich man sich schätzen kann …
    Es ist auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch!
    LG Jasmin K. (15 Jahre)

  49. Nina sagt:

    Lese gerade das Buch auf Englisch, da ich es als Buchreferat halten werde. Obwohl ich nicht alles verstehe, finde ich das Buch sehr gut geschrieben, da es richtig unter die Haut geht.
    Da ich schon zu neugierig war, habe ich das letzte Kapitel schon gelesen und bis zum letzten Wort gehofft, dass sie doch noch überlebt. Ich selbst habe in meinem nahen Familienkreis einen Leukämiefall miterlebt und somit ist für mich dieses Buch sehr real.
    Ich selbst wüsste nicht wie ich mit der Krankheit umgehen sollte, das schwierigeste wäre sicher, dass man weiß, dass man die Liebenden und Freunden nie wieder hören und sehen würde …
    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
    P.S.: Da ich nicht wirklich sehr gut in English bin, wollte ich fragen ob jemand eine gute Zusammenfassung kennt.

  50. lu sagt:

    Ein absolut grandioses Buch, das zu recht 5 Punkte verdient. Man kann beim Lesen sowohl lachen als auch weinen, und das macht ein tolles Buch aus. Ich habe es mit 11 gelesen und finde dieses Alter Absolut in Ordnung, wie viele meiner Freundinnen, von denen es auch schon viele gelesen haben, bevor sie 12 waren.
    Besonders gefallen haben mir die letzten 30 Seiten ungefähr, in denen nur noch in “Bruchstücken” geschrieben wird, da Tessa dem Tod immer näher kommt.

  51. Isi sagt:

    Tessa Scott ist 16 Jahre alt und nicht 15!

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