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Besprechungen von aktuellen Kinder- und Jugendbüchern

Letzte Buchbesprechungen

Buchbesprechung: Zoran Drvenkar „Touch the flame“

Cover DrvenkarLesealter 13+(Carlsen-Verlag 2001, 204 Seiten – auch als Taschenbuch erhältlich)

Es gibt Autoren, die entdeckt man erst, wenn sie schon einige Bücher veröffentlicht haben. So war das bei mir auch mit Zoran Drvenkar. Und wenn einem dann das erste Buch sehr gut gefallen hat, dann liest man sich nachträglich durch die früheren Bücher. Manchmal ist das ein Wagnis, denn man geht ja mit großen Erwartungen an so ein Buch heran und oft sind die früheren Bücher schlechter als die neuen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Trotzdem sollte man den Versuch wagen – und die Bücher, die ich bisher von dem aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden Zoran Drvenkar gelesen habe, waren viel versprechend und ließen auf weiteres Gutes hoffen…

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Buchbesprechung: Andreas Steinhöfel „Der mechanische Prinz“

Cover SteinhöfelLesealter 12+(Carlsen-Verlag 2003, 271 Seiten)

”Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel war eines der besten Jugendbücher, die ich bisher gelesen habe. Ob ich das heute immer noch so sehen würde, weiß ich natürlich nicht, aber als ich es vor etwa fünf Jahren gelesen habe, hat es mich sehr beeindruckt (irgendwann werde ich es ein zweites Mal lesen…). Dem neuen Jugendroman von Andreas Steinhöfel sah ich deswegen mit Spannung entgegen, wobei mich eine Buchhändlerin schon warnte: „Der mechanische Prinz“ sei wirklich etwas ganz anderes…

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Buchbesprechung: David Klass „Ihr kennt mich nicht!“

Cover KlassLesealter 13+(Arena-Verlag 2001, 270 Seiten)

Die Messlatte lag hoch, nachdem mir der erste Roman, den ich von David Klass gelesen habe („Was du willst“ – eigentlich das neuere Buch von ihm), sehr sehr gut gefallen hat. Der Buchumschlag ist ja nicht gerade meine Sache – das Orange-Rosa tut einem fast im Auge weh – aber ich kann mir vorstellen, dass das Jugendliche ganz anders sehen.
Tja, konnte auch dieses Buch von David Klass die Erwartungen erfüllen?

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Buchbesprechung: Isabel Allende „Im Reich des Goldenen Drachen“

Cover AllendeLesealter 10+(Carl Hanser Verlag 2003, 357 Seiten)

Von Isabel Allende hab ich vor zwei/drei Monaten bereits ihr erstes Jugendbuch („Die Stadt der wilden Götter„) auf diesen Internetseiten besprochen und für gut befunden. Und anscheinend hat es der argentinischen Autoren so viel Spaß gemacht, ein Jugendbuch zu schreiben, dass sie einen zweiten Band folgen ließ. Alex und Nadja, aber auch Alex‘ etwas schrullige Oma Kate sind wieder mit dabei – doch statt des Amazonas‘ bereisen die drei diesmal den Himalaja.

Mit Folgebänden ist da ja immer so eine Sache, denn vielen Autoren gelingt es nicht, an den Vorerfolg anzuknüpfen. Und wie ist das mit Isabel Allende? Ich war gespannt….

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Buchbesprechung: Louis Sachar „Bradley – letzte Reihe, letzter Platz“

Cover SacharLesealter 10+(Hanser-Verlag 2003, 188 Seiten)

Ein ungewöhnlicher Titel für ein Buch… – der Name Louis Sachar ist dagegen nicht mehr ganz unbekannt in Deutschland. Seit vor knapp drei Jahren Sachars „Löcher“ erschien und „mit Lorbeeren überschüttet“ wurde, kennt man den Jugendbuchautor auch in Deutschland. In Amerika hat Sachar schon seit mehr als einem Jahrzehnt Jugendbücher veröffentlicht, und so ist auch „Bradley – letzte Reihe, letzter Platz“ kein neues Buch mehr. In Übersee konnte man es schon 1987 kaufen und lesen.

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Buchbesprechung: Chris Lynch „Nenn es wie du willst“

Cover LynchLesealter 16+(Carlsen-Verlag 2003, 159 Seiten)

In den USA scheint Chris Lynch relativ bekannt zu sein, im deutschensprachigen Raum hat er mit seiner Übersetzung von „Freewill“ (so heißt „Nenn es wie du willst“ im Original) sein Debüt.
Das Cover des Buches ist auffallend künstlerisch gestaltet (dafür schon mal ein Lob an den Carlsen-Verlag!), weist zugleich aber darauf hin, dass es sich bei dem Buch um einen eher düsteren Roman handeln könnte. Ein bewölketer Himmel, das graue Meer und eine zerbrochene Glasscheibe – entspricht das der Stimmung in dem Roman?

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Buchbesprechung: Lian Hearn „Das Schwert in der Stille“

Cover HearnLesealter 14+(Carlsen-Verlag 2003, 374 Seiten)

Das Cover des Buches fiel mir gleich im Buchladen auf… hübsch gemacht! Und dass die Geschichte irgendwas mit Japan oder China zu tun hat, war auch nicht schwer zu erraten. Und schließlich sprach die Buchhändlerin auch noch begeistert von diesem Buch – also ist es gleich in meinen Einkaufskorb (genauer gesagt in meinen Rucksack) gewandert – natürlich, nachdem ich es bezahlt habe… 🙂

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Buchbesprechung: David Klass „Was du willst“

Lesealter 13+(Arena-Verlag 2003, 301 Seiten)

Auf manche Bücher muss man gestoßen werden – in diesem Fall war es die Buchhändlerin des Buchladens meiner Wahl, die meinte, dass der Roman von David Klass sehr gut sei – das habe ihr eine Bekannte erzählt. Tja, so richtig einladend sah das Cover nicht aus, also bin ich ein/zwei Monate um das Buch „herumgeschlichen“ – bis ich es in der Sommerflaute, wo Neuerscheinungen rar waren, schließlich doch gekauft habe…

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Buchbesprechung: Eva Ibbotson „Maia – oder Als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf“

Cover IbbotsonLesealter 10+(Cecilie Dressler Verlag 2003, 320 Seiten)

Ein Buch, das mal wieder im Waisenhaus anfängt – das scheint im Moment Mode zu sein… Angesichts der „Waisenhaus-Bücher“ der letzten Zeit (s. Byngs „Molly Moon“ oder Ardaghs „Schlimmes Ende“), die nicht zu den besten Büchern gehörten, schien mir das nicht allzu vielversprechend… Aber bei „Maia“ ist das Waisenhaus nach ein etwas mehr als zwanzig Seiten abgehakt…

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Buchbesprechung: Robert Cormier „Das Verhör“

Cover CormierLesealter 15+(C. Bertelsmann Jugendbuchverlag 2003, 156 Seiten; seit 2004 auch als Taschenbuch bei btb Omnibus)

Dass Cormier, einer meiner Lieblingsschriftsteller, im Jahr 2000 mit 75 Jahren gestorben ist, habe ich ja schon in der Besprechung seines Buches „Ich bin das, was übrig bleibt“ erwähnt. Nun wurde das Buch veröffentlicht, das er kurz vor seinem Tod fertig gestellt hatte, das aber noch in seiner Schreibtischschublade lag – denn seine Frau erwähnt im Vorwort, dass er Bücher noch eine Weile ruhen ließ, um ihnen noch einmal einen Feinschliff zukommen zu lassen. Das klingt ein wenig nach einem nicht ganz abgerundeten Werk – mal sehen…

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Buchbesprechung: Robert Cormier „Ich bin das, was übrig bleibt“

Cover CormierLesealter 15+(C. Bertelsmann Taschenbuchverlag 2003, 174 Seiten)

Cormier, der im Jahr 2000 im Altern von 75 Jahren gestorben ist, zählt seit seinem Buch „Heroes“ zu meinen Lieblingsautoren. Allerdings gibt es auch viele Jugendliche und Erwachsene, die ihn nicht so sehr mögen, weil seine Geschichten meist recht düster und pessimistisch sind. „Ich bin das, was übrig bleibt“ ist nicht gerade ein neues Buch, denn es wurde schon 1977 veröffentlicht, jedoch neu als Taschenbuch vor ein paar Wochen herausgebracht.

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Buchbesprechung: Philip Ardagh „Schlimmes Ende“

Lesealter 10+(Omnibus-Verlag 2002, 126 Seiten)

Was für ein hoch gelobtes Buch. Von der Wochenzeitung „Die Zeit“ zum besten Kinder- und Jugendbuch des Jahres 2002 gewählt, Harry Rowohlt, der das Buch aus dem Englischen ins Deutsche übertragen hat, meinte, dass es eines der besten Bücher sei, die er je übersetzt habe. Und weil Harry Rowohlt es so toll fand, hat er es gleich selbst gelesen auch noch auf Cassette bzw. CD veröffentlicht. Da ist man doch gespannt, ob die hohen Erwartungen erfüllt werden…

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Buchbesprechung: Isabel Allende „Die Stadt der wilden Götter“

Cover AllendeLesealter 11+(Hanser-Verlag 2002, 352 Seiten)

Ich muss es zu meiner Schande gestehen: Noch nie habe ich vorher ein Buch von Isabel Allende gelesen, obwohl sie eine der bekanntesten südamerikanischen Schriftstellerinnen ist und u.a. „Das Geisterhaus“ geschrieben hat (und das ist ja eigentlich ein Buch, an dem man fast nicht vorbei kommt, so bekannt ist es). „Die Stadt der wilden Götter“ ist Allendes erstes Jugendbuch – mal sehen, ob sie für dieses Buch genauso gelobt werden kann, wie sie in der Regel für ihre Erwachsenen-Bücher gelobt wird…

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Buchbesprechung: Mikael Engström „Brando“

Lesealter 12+(Hanser-Verlag 2003, 255 Seiten)

Hoch gelobte Bücher habe ich in letzter Zeit viele gelesen – und „Brando“ ist auch so eines. Es stand kurz nach seinem Erscheinen in der Wochenzeitung „Die Zeit“ sogar bei einem der vier Bücher, die die Literatur-Redaktion empfiehlt, und da sind nicht so oft Jugendbücher drin. Ich war gespannt, ob „Brando“ diese Erwartungen erfüllen konnte… (bei vielen anderen hoch gelobten Büchern war ich leider nicht selten enttäuscht)

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Buchbesprechung: Georgia Byng „Molly Moon“

Cover ByngLesealter 10+(Hanser-Verlag 2003, 348 Seiten)

Dieses Cover fällt einfach auf: Ein Comic-Mädchen auf glänzend silbernem Hintergrund (das Bild links gibt das leider nur schlecht wieder), das einen mit seinen murmelgroßen hypnotischen Strudel-Augen anschaut… Bei Jugendlichen, das hat mir die Buchhändlerin erzählt, kommt der Buchumschlag anscheinend gut an, ich war eher etwas skeptisch. Als ich aber in dem Klappentext gelesen habe, dass es um Hypnose geht, musste ich zugreifen.

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Buchbesprechung: Bjarne Reuter „Operation Mikado“

Cover ReuterLesealter 12+(Sauerländer-Verlag 2003, 255 Seiten)

Bjarne Reuter hat ja erst vor einem knappen halben Jahr ein tolles Buch veröffentlicht, das meiner Meinung nach zu Recht hoch gelobt wurde, weil es ein richtige Abenteuer-Buch ist: „Prinz Faisals Ring“ (wer auf Abenteuer-Geschichte à la Tom Sawyer steht, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen). „Operation Mikado“ ist dagegen ein ganz anders Buch: eine Art Jugendkrimi.

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Buchbesprechung: Thomas Feibel „Play Zone“

Cover FeibelLesealter 12+(Sauerländer-Verlag 2003)

Eigentlich bin ich ja ein heimlicher Science-Fiction-Fan, bloß hab ich in letzter Zeit wenig gefunden, was mich wirklich interessiert. Fast alle neuen Science-fiction-Bücher gehen derzeit ums Klonen und um Gene – aber dieses Thema langweilt mich eher etwas… Bei „Play Zone“ geht es um eine Computerspielwelt – das klingt schon mal sehr gut…

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Buchbesprechung: Zoran Drvenkar „Cengiz & Locke“

Cover DrvenkarLesealter 14+(Carlsen-Verlag 2002)

Von Zoran Drvenkar (das „v“ ist wohl einfach nicht auszusprechen – aber wer weiß…) hatte ich bisher noch nichts gelesen. Den Tipp bekam ich von einer Buchhändlerin, die meinte, dass sie Drvenkar mal bei einer Lesung erlebt habe und er es dabei sogar geschafft habe, dass noch Wochen später die zuhörenden Hauptschüler in den Buchladen kamen, um sich nach Büchern von Zoran Drvenkar umzuschauen. Ein ausreichender Grund für einen Test…

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