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Schlagwort Archiv: Liebe

Buchbesprechung: David Levithan „Letztendlich geht es nur um dich“

Cover: David Levithan "Letztendlich geht es nur um dich"Lesealter 14+(Fischer-Verlag 2016, 381 Seiten)

David Levithans „Letztendlich sind wir dem Universum egal“, das vor zweieinhalb Jahren erschienen ist, war eines der ganz besonderen Bücher. Die Idee hinter dem Buch – eine Seele als Hauptfigur, die jeden Tag in einem anderen Körper steckt – war einfach grandios. Dass der Jugendroman 2015 von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, war dementsprechend zu erwarten, auch wenn das Buch aus meiner Sicht durchaus kleinere Schwächen hatte. Und nun ein Folgeband? Geht die Geschichte um A weiter? Nein, sie wird aus der Sicht von Rhiannon noch einmal erzählt …

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Buchbesprechung: Anne-Laure Bondoux „Von Schatten und Licht“

Cover Anne-Laure Bondoux "Von Schatten und Licht"Lesealter 15+(Carlsen-Verlag 2016, 347 Seiten)

Anne-Laure Bondoux‘ Debütroman „Die Zeit der Wunder“, der gleich für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war, ist angesichts der Flüchtlingswelle ein noch aktuelleres Buch, als es das 2011 beim Erscheinen war. Der zweite Roman der Französin („Der Mörder weinte“) kam deutlich sperriger daher, war aber meiner Meinung nach durchaus faszinierend, und seine düstere Stimmung kommt sofort in mir auf, wenn ich daran denke. „Von Schatten und Licht“ hat mit dem Scherenschnitt nicht unbedingt ein modisches Cover – erst nach dem Lesen weiß man, dass das Cover die Geschichte sehr gekonnt zusammenfasst.

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Buchbesprechung: Inés Garland „In den Augen der Nacht“

garland_augenLesealter 15+(Fischer-Verlag 2015, 190 Seiten)

Vor einem Jahr wurde Inés Garland für „Wie ein unsichtbares Band“ der Deutsche Jugendliteraturpreis in der Sparte Jugendbuch verliehen – es war das erste Buch der argentinischen Schriftstellerin, das auf Deutsch erschienen ist. Sehr subtil hatte die Autorin in ihrer Geschichte die latente Gewalttätigkeit in der argentinischen Gesellschaft während der Militärdiktatur um 1980 herum eingefangen. Mit „In den Augen der Nacht“ liegt nun ein zweiter Jugendroman von Inés Garland vor – ich war gespannt darauf.

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Buchbesprechung: John Corey Whaley „Das zweite Leben des Travis Coates“

whaley_lebenLesealter 14+(Hanser-Verlag 2015, 301 Seiten)

John Corey Whaley ist ein noch recht junger amerikanischer Schriftsteller, dessen Debütroman „Hier könnte das Ende der Welt sein“ letztes Jahr auf Deutsch erschienen ist – ein nicht ganz stromlinienförmiges Buch, das mir gut gefallen hat. Über Whaleys zweiten Jugendroman „Das zweite Leben des Travis Coates“ habe ich schon einiges gehört, und nach ein paar Schlummermonaten in einem meiner Lesestapel habe ich das Buch herausgezogen, um mir selbst ein Bild davon zu machen.

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Buchbesprechung: David Levithan „Letztendlich sind wir dem Universum egal“

levithan_universumLesealter 14+(Fischer-Verlag 2014, 394 Seiten)

Ein ganz unbekannter Autor ist David Levithan in Jugendbuchkreisen auch hier in Deutschland nicht: Er hat mit John Green den Roman „Will & Will” (auf Deutsch 2012 erschienen) geschrieben, immer wieder auch mit Rachel Cohn zusammen Jugendromane (darunter „Naomi & Ely“) veröffentlicht. Dass er außerdem in den USA eine Reihe herausgibt (einen Imprint von Scholastic Press namens PUSH), in der besondere Werke junger Autoren abgedruckt werden, wusste ich allerdings noch nicht. David Levithan sagt selbst, dass er in seinen Büchern immer das Thema Liebe aufgreifen muss – für „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ hat er dabei auf eine ganz besonders ausgefallene Idee zurückgegriffen.

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Buchbesprechung: Anna Kuschnarowa „Djihad Paradise“

kuschnarowa_djihadLesealter 14+(Beltz & Gelberg-Verlag 2013, 413 Seiten)

Der Frage, warum deutsche Jugendliche zum Islam konvertieren, sich dann radikalisieren und schließlich zu Selbstmordattentätern werden, sind schon einige Jugendbuchautoren nachgegangen – sei es in einem Sachbuch, wie Martin Schäuble in „Black Box Dschihad“, oder Agnes Hammer im Jugendroman „Regionalexpress“. Richtig überzeugt hat mich bisher keines dieser Bücher – die Erklärungen, warum Jugendliche radikal werden, blieben mir psychologisch zu oberflächlich und damit zu wenig nachvollziehbar. Sich an das Thema herangewagt hat sich nun auch Anna Kuschnarowa, die nicht nur Jugendbücher schreibt, sondern auch Ägyptologie studiert hat.

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Kurzrezension: Thomas Thiemeyer „Das verbotene Eden. David und Juna“

Cover Thomas ThiemeyerLesealter 12+(PAN-Verlag 2011, 460 Seiten)

Thomas Thiemeyers Buch hatte ich schon einmal vor einem guten halben Jahr angefangen, dann aber keine Zeit gefunden, es weiterzulesen. Jetzt im Urlaub wollte ich dann mal wieder was anderes lesen, und deswegen habe ich auf „Das verbotene Eden“ zurückgegriffen. Das Buch ist letztendlich ein düsterer Science-Fiction-Roman, der ein ganz eigenwilliges Szenario hat.

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Buchbesprechung: Holly-Jane Rahlens „Everlasting“

Cover Holly-Jane RahlensLesealter 15+(Wunderlich-Verlag 2012, 422 Seiten)

Von Holly-Jane Rahlens habe ich schon einige Bücher gelesen, und als mir die Autorin vor einiger Zeit geschrieben hat, dass sie ein neues, ganz anderes Buch – diesmal auch nicht in einem Jugendbuchverlag herausgegeben – veröffentlichen wird, war ich natürlich neugierig. Ich habe versprochen, das Buch zu lesen; und ja, es ist wirklich diesmal etwas ganz anderes … Es geht nicht um Amerikaner in Deutschland, nicht um eine jüdische Familie, nicht um den Mauerfall, sondern … Lest einfach weiter.

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Buchbesprechung: Gayle Forman „Lovesong“

Cover Gayle FormanLesealter 14+(Blanvalet-Verlag 2011, 272 Seiten)

Gayle Formans „Wenn ich bleibe“ war für mich im letzten Jahr eines der überraschendsten Bücher. Das Familiendrama um Mia, deren Familie bei einem Autounfall ums Leben gekommen war und die selbst mit dem Leben rang, war nicht nur faszinierend geschrieben, sondern hat zugleich eine ungewöhnliche Familie beschrieben. Nun ist der zweite Band der Geschichte über Mia und Adam erschienen, und ich war eher skeptisch, was die Fortsetzung angeht. Aber anschauen musste ich sie mir natürlich trotzdem …

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Buchbesprechung: Jenny Han „Der Sommer, als ich schön wurde“

Cover Jenny HanLesealter 13+(Hanser-Verlag 2011, 253 Seiten)

Wenn man das Cover des Buches anschaut, bekommt man gleich Sehnsucht, auch auf einem Schiff im Sommer übers Meer zu schippern – vor allem nach dem langen Winter mit Eiseskälte und Hochwasser (auch wenn die Temperaturen seit gestern tagsüber endlich mal wieder auf 10° C gestiegen sind). „Der Sommer, als ich schön wurde“ ist das erste Buch der Amerikanerin Jenny Han. Interessant finde ich eine Information über die Autorin auf dem Buchumschlag: dass sie professionell lernte, Kinderbücher zu schreiben, und in New York einen entsprechenden Abschluss gemacht hat. So was geht wohl auch nur in den USA …

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Kurzrezension: Bernard Beckett „Stechzeit“

Cover Bernard BeckettLesealter 14+(Script5-Verlag 2010, 157 Seiten)

Vor einem Jahr habe ich das erste, auf Deutsch erschienene Buch des neuseeländischen Autors Bernard Beckett mit dem Titel „Das neue Buch Genesis“ besprochen: einen anspruchsvollen, philosophisch angehauchten Science-Fiction-Roman, der es in sich hatte. Genau ein Jahr später hat Script5 nachgelegt und ein zweites Buch des Autors herausgebracht, das ein ganz anderes Thema hat. „Stechzeit“ sieht mit seinem Biene-Blümchen-Cover fast wie ein Kinderbuch aus – aber das ist es ganz bestimmt nicht. Es geht vielmehr um die Irrungen und Wirrungen der erwachenden Liebe in der Pubertät.

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Buchbesprechung: Christoph Wortberg „Dieser eine Moment“

Cover Christoph WortbergLesealter 15+(Thienemann-Verlag 2010, 190 Seiten)

Es gibt Momente, die verändern ein Leben nachhaltig – und manchmal fragt man sich, warum man in diesem entscheidenden Moment nicht anders gehandelt hat. Wäre dann alles anders gekommen? Konnte man sich überhaupt anders verhalten? War das, was passiert ist, Schicksal? Unter anderem von solchen Fragen handelt Christoph Wortbergs Jugendroman „Dieser eine Moment“ – ein Thema, das durchaus seinen Reiz hat und von Christoph Wortberg auf eine ganz besondere Art und Weise aufgegriffen wird.

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Kurzrezension: Lutz van Dijk „Romeo und Jabulile“

Cover Lutz van DijkLesealter 11+(Peter-Hammer-Verlag 2010, 101 Seiten)

Lutz van Dijk ist ein deutsch-niederländischer Schriftsteller, der seit längerem immer wieder in Südafrika lebt. Dort hat er eine südafrikanische Organisation namens HOKISA (Homes for Kids in South Africa) mit gegründet, und seine Bücher sind von den Erlebnissen in Afrika geprägt. Das gilt auch für Lutz van Dijks neuestes Kinderbuch, das jedoch zugleich – das ist unschwer am Titel zu erkennen – noch ein anderes Vorbild hat: „Romeo und Julia“ von Shakespeare.

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Buchbesprechung: Karin Bruder „Zusammen allein“

Cover Karin BruderLesealter 14+(dtv 2010, 267 Seiten)

Der Eiserne Vorhang, die Grenze zwischen dem kommunistischen Ostblock und den westlichen Ländern Europas, ist im Jahr 1989 gefallen. Wer diese Zeit nicht miterlebt hat, kann sich kaum vorstellen, wie schlimm sie für viele Menschen war. Die meisten Menschen in den Ostblock-Ländern waren nicht nur arm, sondern wurden unterdrückt und bespitzelt. Es ist jedenfalls gut, dass Bücher an diese Zeit erinnern – und genau das leistet Karin Bruders Buch „Zusammen allein“, das in Rumänien vor dem Jahr 1989 spielt.

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Buchbesprechung: John Green, Maureen Johnson & Lauren Myracle „Tage wie diese“

Cover Green, Johnson, MyracleLesealter 14+(Arena-Verlag 2010, 397 Seiten)

Es ist schon etwas komisch, ein Buch zu lesen, in dem ein Schneesturm über die USA fegt und das Leben an Weihnachten durcheinander wirbelt, während es draußen über 30 Grad hat (und in meiner Wohnung auch nicht viel kühler ist). Seltsam, dass der Arena-Verlag dieses Buch im Frühjahr und nicht im späten Herbst herausgebracht hat …

Drei Geschichten werden in dem Buch erzählt, und aus den drei Autorennamen sticht für mich besonders John Green heraus, dessen Bücher ich bisher immer mit Begeisterung gelesen habe. Maureen Johnson und Lauren Myracle sind mir zwar ein Begriff, aber Bücher von den beiden kenne ich bisher nicht …

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Kurzrezension: Gabi Kreslehner „In meinem Spanienland“

Cover KreslehnerLesealter 16+(Picus-Verlag 2010, 198 Seiten)

Mit „Charlottes Traum“ hatte Gabi Kreslehner letztes Jahr ihr erstes Buch veröffentlicht – ein Jugendbuch, für das sie einige Preise, darunter zuletzt den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2010, bekommen hat. Ich bin ja immer gespannt, was das zweite Buch neuer Schriftsteller/innen angeht, und so war es auch bei Gabi Kreslehner. Doch vom Jugendbuch- ist die Autorin ins Erwachsenenmetier gewechselt. Die Buchbesprechung wird von daher nicht allzu lange werden, denn „In meinem Spanienland“ ist ein Buch, das wirklich nur für wenige Jugendliche als Lektüre in Frage kommen dürfte. Aber anschauen wollte ich es mir trotzdem …

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Buchbesprechung: Beate Teresa Hanika „Erzähl mir von der Liebe“

Cover HanikaLesealter 16+(Fischer-Verlag 2010, 160 Seiten)

Ein interessanter Titel, ein Cover mit einem tollen und passenden Bild und eine hochwertige Aufmachung im Schutzumschlag – Beate Teresa Hanikas zweiter Roman ist erschienen und fällt einem sofort ins Auge. Die Autorin, die in der Nähe von Regensburg wohnt, war im letzten Jahr eine der Debütantinnen, die besonders viel Aufsehen erregt haben. „Rotkäppchen muss weinen“, ihr erstes Buch, schaffte es gleich auf die Nominierungsliste des Deutschen Jugendliteraturpreises 2010 und wurde auch sonst überall mehr als positiv aufgenommen.

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Buchbesprechung: Nava Semel “Liebe für Anfänger”

Cover SemelLesealter 15+(Jacoby & Stuart-Verlag 2010, 113 Seiten)

Ein Buch mit Kurzgeschichten – da werden viele an Deutschstunden denken, in denen Geschichten zerlegt und analysiert, für Inhaltsangaben und Textzusammenfassungen herangezogen werden. Bei Schülerinnen und Schülern ist das mitunter nicht unbedingt beliebt, und so haben es Kurzgeschichten schwer, Leser zu finden. Dabei sind sie – sofern gut gemacht – eine ganz besondere literarische Form.

Die Israelin Nava Semel hat ein Bändchen mit sieben Kurzgeschichten geschrieben (von Mirjam Pressler übersetzt), in denen es um das Thema Liebe geht. Vom Thema her also durchaus etwas, das Jugendliche interessieren könnte.

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Buchbesprechung: Kathrin Schrocke “Freak City”

Cover SchrockeLesealter 14+(Sauerländer-Verlag 2010, 204 Seiten)

Schon immer hat mich die Gebärdensprache fasziniert – nicht erst, seit ich den Film „Jenseits der Stille“ von Charlotte Link (sehr empfehlenswert!) gesehen habe. Doch leider bin ich nie dazu gekommen, sie zu lernen, und im Gegensatz zu Mika, der Hauptfigur in Kathrin Schrockes neuem Jugendroman „Freak City“, hatte ich auch nie einen Anlass dazu.

„Freak City“ ist Kathrin Schrockes drittes Jugendbuch. Ihr Debütroman „Finding Alex“ aus dem Jahr 2006 hatte mir sehr gut gefallen, während ich von „Dorfpinzessinnen“ weniger begeistert war. Mit „Freak City“ würde die Augsburger Autorin hoffentlich zur alten Stärke zurückfinden …

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Buchbesprechung: Rachel Cohn & David Levithan “Naomi & Ely”

Cover Cohn/LevithanLesealter 14+(cbt 2009, 270 Seiten)

Vor zwei Jahren waren Rachel Cohn und David Levithan mit „Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht“ von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert worden. Doch leider habe ich das Buch nicht gelesen, auch wenn ich vor allem Gutes darüber gehört habe. Mit „Naomi & Ely“ hat das Autorenduo dieses Jahr einen neuen Jugendroman herausgebracht, und es geht um die Wirren der Liebe in all ihren Facetten. Das schon mal vorab …

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